
Der sechste Roman führt uns zurück zu den stürmischen
Hängen Lancres, denen wir schon in 'Das Erbe des Zauberers'
begegnen durften. Das Buch ist, wie zumindest der deutsche Titel schnell vermuten
läßt, eine *sehr* seltsame Resonanz auf Shakespeares Theaterstück
'Macbeth'. Macbest ist das erste Buch mit den drei Hexen, wobei ich hier erstmal
eine kurze Beschreibung bringe:
Zum einen wäre da Oma Wetterwachs, der wir schon in 'Das Erbe des Zauberers'
begegnet sind. Sie ist wahrscheinlich die größte Hexe der Scheibenwelt,
obwohl sie ihre magischen Kräfte kaum einsetzt. Sie setzt mehr auf "Pschikologie",
wie sie es nennt. Dann wäre da Nanny Ogg, Mutter von 15 Kindern, deren
Familie einen Großteil der Bevölkerung Lancres ausmacht. Sie ist
oft ziemlich frivol und hält
nichts von der These, Hexen müßten alleine Leben. Und dann wäre
da noch Magrat. Sie ist die Jüngste im Bunde und schwört auf Esoterik
und okkulte Symbole. Sie ist eine von diesen Personen, denen man in einem 'New
Age' Laden massenweise begegnet... Im großen und ganzen geht es um einen
bösen König, um einen Geist, um einen Thronerben und um das Theater.
Das besondere des Buches ist, daß Terry Pratchett hier verstärkt
seine Philosophische Seite und seine Einblicke in die Denkprozesse von Menschen
preisgibt. Oma Wetterwachs, so gibt Terry auch zu, spricht oft das aus, was
er eigentlich denkt. Sie ist der Star und tritt hier weit besser in Erscheinung
als noch in '"Das Erbe des Zauberers".
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Erscheinungsjahr der Erstauflage:
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England
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Deutschland
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1988
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1992
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