Der Gauner Feucht von Lipwig, wegen mehrfachem schweren Betruges zum Tode verurteilt, entgeht dem Tod während seiner Hinrichtung nur um Haaresbreite. Diesen Umstand verdankt er aber nicht Glück oder Schicksal, sondern Lord Vetinari, dessen Interesse Feucht geweckt hat. Der Patrizier stellt ihn vor die Wahl, das heruntergekommene Postamt von Ankh-Morpork zu übernehmen oder zu sterben. Da Feucht glaubt fliehen zu können willigt er ein und flieht anschließend aus der Stadt. Er kommt aber nicht weit, denn der Golem Pumpe 19, Vetinari hat ihn als Assistenten und Bewährungshelfer für Feucht abgestellt, bringt ihn schnell wieder zurück nach Ankh-Morpork.
Im alten Postamt von Ankh-Morpork ruht die Arbeit seit 20 Jahren. Berge von Briefen haben sich angesammelt. Dort trifft er auf die letzen verbliebenen Mitarbeiter des Postamtes. Einem ziemlich verrückten alten Mann namens Tolliver Grütze, der sich Schwefel in seine Socken schüttet, einen mindestens ebenso verrückten Jungen namens Stanley, der sein Leben den Nadeln gewidmet hat und die Postkatze Tiddles. Grütze scheint ihn offensichtlich nicht zu mögen und zudem ist das Postamt mit unzähligen, nicht zugestellten, Briefen bis unter die Decke vollgestopft. Einen davon steckt Feucht sich ein und stellt ihn zu, während er in der Stadt unterwegs ist, um ein paar Geschenke für seine neuen Kollegen zu kaufen.
Währendessen widmet sich Lord Vetinari den neuen Besitzern vom Großen Strang, die für einige Ausfälle in letzter Zeit verantwortlich waren. Dieses Unternehmen zur Übermittlung von Nachrichten mittels Klackertürmen wird von dem Betrüger Reacher Gilt angeführt. Inzwischen erfährt Feucht, dass er nicht der erste neue Postminister ist, der von Vetinari in den letzten Monaten eingestellt wurde. Allerdings haben seine Vorgänger nicht lange überlebt. Das Postamt hätte sie Waaahnsinnig gemacht heißt es. Als Feucht die vielen Briefe zu sich sprechen hört, glaubt er ebenfalls verrückt geworden zu sein. Die Briefe verlangen von ihm ausgetragen zu werden und verursachen Halluzinationen, die ihm fast das Leben kosten. Dadurch glaubt Grütze, Feucht wäre so eine Art Auserwählter. Er und einige alte Postmitarbeiter nehmen ihn nun endlich als einen der ihren auf und wollen beginnen die nicht zugestellte Post auszuliefern.
Da einige seiner sehr alten Postbeamten während des gefährlichen Postdienstes ausser Gefecht gesetzt werden, heuert er alle Golems an, die ihm Adora Bell Liebherz von der Golemagentur liefern kann. Mit seinen Mitarbeitern Pumpe, Grütze, Stanley, den alten Postmitarbeitern und den Golems gelingt es ihm tatsächlich in kurzer Zeit das Postamt wieder zum Laufen zu bringen. Nebenbei kommt Feucht auf die Idee, die Briefe zu markieren und erfindet so die Briefmarken.
Da die Klackertürme mal wieder ausgefallen sind, reitet Feucht nach Sto Lat um Post auszuliefern. Damit schafft er es gleich auf die Titelseite der Times, denn er reitet nicht nur auf einem wilden Pferd, sondern verlangt auch noch viel weniger Geld als die inzwischen regelmässig ausfallenden Klackertürme. Feucht erregt viel Aufsehen in der Öffentlichkeit und das verärgert den Vorsitzenden vom Grossen Strang, Gilt Reacher. Dieser versucht auch gleich ihn umbringen zu lassen, wodurch ein großer Teil des Postamtes niederbrennt.
Um es wieder aufzubauen, nutzt Feucht sein showtalent und lässt sich von den Göttern das Geld für den Wiederaufbau des Postamtes schenken. Die Götter zeigen ihm in einer vorgetäuschten Vision, das Versteck des Geldes, welches er in seinem früheren Leben gestohlen und selbst versteckt hat. Nachdem Feucht ein Interview von Gilt in der Times gelesen hat, schlägt er in der Times ein Wettrennen nach Genua vor und fordert seinen Konkurrenten so zu einem öffentlichen Wettstreit »Postkutsche gegen Klacker« auf.
Wer kann eine Nachricht schneller in das zweitausend Meilen entfernte Gennua bringen?...
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